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Björn Uhrig

Max Quarck und die Verfassung von Weimar – Demokratisches Denken zwischen Erwartung und Enttäuschung

Kurzbechreibung

Ziel der Arbeit ist eine Untersuchung des demokratischen Denkens MAX QUARCKs in seiner Zeit als Beigeordneter im Reichsamt des Innern und Mitglied der Verfassunggebenden Nationalversammlung. Er habe „alle Abschnitte des Werdens der Verfassung persönlich mitdurchlebt“, wie er selbst schreibt, und erhielt somit die Möglichkeit, die Verfassung aktiv zu gestalten. Einerseits stellt sich dabei die Frage, wie er den Gang der Verfassungsberatungen konkret beeinflussen konnte, welche Ideen er einbrachte, welche Konflikte er ausstand; mithin wie er den politischen Prozess der Entwurfsarbeit und Verfassunggebung sowie die spätere Verfassung prägte. Zum anderen ist zu untersuchen, ob QUARCK eine eigene demokratische Konzeption zur Hand hatte, welche demokratischen Vorstellung er sein Eigen nennen konnte, wie diese sich gegebenenfalls mit den Auffassungen der SPD-Fraktion und der Koalitionspartner deckten und ob auch Denktraditionen außerhalb seiner Partei eine Rolle spielten.

 

Uhrig_Björn    Kontakt: bjoern.uhrig[@]uni-jena.de

Lebenslauf

09/2001 bis 07/2007 Studium der Politikwissenschaft (Hauptfach), der Neueren Geschichte sowie der Rechtswissenschaft mit dem Schwerpunktbereich Öffentliches Recht an der Friedrich-Schiller-Universität Jena – Abschluss:  Magister Artium (M.A.)

04/2005 bis 03/2009 Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Politikwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena

seit 04/2008 Lehrbeauftragter am Institut für Politikwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena

seit 01/2009 Persönlicher Referent und Büroleiter des Bürgermeisters und Dezernenten für Familie, Bildung und Soziales der Stadt Jena

04/2013 bis 04/2015 Berufsbegleitendes verwaltungswissenschaftliches Studium an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin – Abschluss:Master of Public Administration (MPA)

Publikationen

Chronik der Konstitutionalisierung Europas – Fortschritte und Rückschläge, in: Leiße, Olaf (Hrsg.), Die Europäische Union nach dem Vertrag von Lissabon, Wiesbaden 2010, S. 382-398.

Schullandschaft als Reformlandschaft. Jenaer Erfahrungen, in: Fauser, Peter / Beutel, Wolfgang / John, Jürgen (Hrsg.), Reformpädagogik – Pädagogik der Reformen, Seelze 2013, S. 292-300.

„Juleica Hand-Out“– Handbuch für Jugendleiterinnen und Jugendleiter, Erfurt 2014 (Herausgeber).

„Bildungslandschaft“ als „Reformlandschaft“ – Die Jenaplan-Schule Jena als Promotor, in: Ahrens, Frank / Kirschner, Holger / Kuba, Bettina (Hrsg.), Festschrift zum 25. Jubiläum der Jenaplan-Schule Jena, Jena 2016, S. 152-161.