Friedrich-Schiller-Universität Jena

Forschungspreise zur Weimarer Republik zum ersten Mal verliehen

Preisträger des Forschungspreises

Die Preisträger: Dr. phil. Daniel Münzner, Florian Jürgen Schreiner, B.A., Dr. phil. Marcel Böhles,

Dr. phil. Volker Köhler (v.l.n.r.) mit den Laudatoren und Gratulanten

 

Zum ersten Mal haben die Forschungsstelle Weimarer Republik und der Weimarer Republik e.V. den von ihnen ausgeschriebenen Preis für Forschungsarbeiten zur Geschichte, Politik und Kultur der Weimarer Republik verliehen. Die Preisverleihung erfolgte auf einer festlichen Abendveranstaltung im Rahmen der internationalen Konferenz "Weimar und globaler politischer Wandel".

Die Resonanz auf die Auslobung des Preises war besonders in der Kategorie des Friedrich-Ebert-Preises für die besten Dissertationen und Habilitationen sehr hoch. Es wurden so viele preiswürdige Arbeiten aus den Jahren 2014 bis 2016 eingereicht, dass sich die Jury dafür entschied, den Preis zu teilen und an drei Preisträger mit herausragenden Arbeiten zu vergeben. Während daneben der Matthias-Erzberger-Preis für die beste Bachelorarbeit auch verliehen werden konnte, kam die gemeinsame Jury der Forschungsstelle und der Hugo-Preuß-Stiftung, die gemeinsam den Hugo-Preuß-Preis für die beste Masterarbeit verleihen, zu dem Schluss, dass keine der eingereichten Arbeiten die ausgezeichnete Leistung darstellte, die mit der ersten Preisvergabe zu verbinden sei.

Die drei Friedrich-Ebert-Preise für die beste Dissertation oder Habilitation zur Erforschung der Geschichte, Politik und Kultur der Weimarer Republik gingen an:

Dr. phil. Marcel Böhles für die Arbeit Im Gleichschritt für die Republik. Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Südwesten (1924-1933)

Dr. phil. Volker Köhler für die Arbeit Die Mikropolitik der Genossen, Freunde und Junker. Zur Bedeutung personaler Verbindungen im politischen Handeln während der Weimarer Republik

Dr. phil. Daniel Münzner für die Arbeit Kurt Hiller. Der Intellektuelle gegen Staat und Demokratie, Staat und Demokratie gegen den Intellektuellen

Der Matthias-Erzberger-Preis für die beste Bachelorarbeit zur Erforschung der Geschichte, Politik und Kultur der Weimarer Republik gingen an:

Florian Jürgen Schreiner, B.A. für die Arbeit Kommilitonen unter Waffen. Studenten und Freiwilligenverbände in der Nachkriegszeit des Ersten Weltkriegs